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Doch wie kam ich genau zu meinem Hobby?
Ich kam irgendwie durch einen Zufall zu meinem jetzigen Hobby... Doch fangen wir mal ganz zu Anfang an.
Mein 1. Foto Irgendwann (wann das war, weiss ich leider selbst nicht mehr) im Urlaub drückte mir mein Vater seine Spiegelreflex in die Hand und meinte “Mach doch auch ma´ ein Bild” - da war ich vielleicht 8 oder 9 Jahre alt. *Klick* Juhuuuu mein 1. Bild war entstanden! Darüber habe ich mich natürlich riesig gefreut.
Dann war erstmal wieder Pause mit der Fotos machen...
Irgendwann kam dann ein Freund mit so einer einfachen Plaste-Wegwerfkamera an - Jou natürlich, wir haben es uns nicht nehmen lassen den Film mal zu verschießen und hatten echt viel Spaß dabei... Die Fotos wurden leider nicht so und das ganze geriet wieder in Vergessenheit.
Digital überall? Die Digitalkameras zogen dann langsam in alle Haushalte ein, da sie erschwinglich wurden - so auch in unseren Haushalt... 2004 kaufte sich mein Vater dann eine Digitalkamera (HP Photosmart 945, 5,3Megapixel, 8x optischer Zoom, schon ein schickes Teil) - da ging es dann wieder los. 3 Tage lag die Kamera von mir relativ unbeachtet bei meinem Vater und er hat alles Mögliche ausprobiert. Dann wollte ich auch mal - und so kam ich wieder zurück zum fotografieren. Ok, Anfangs war es mehr “rumgeknipse”, aber ich hatte richtig viel Spaß. :-) So habe ich dann wohl ein paar hundert Bilder gemacht (mit mehr oder weniger großem Erfolg). Aber wir haben eine “Montagskamera” erwischt, so dass die Kamera nach einer relativ kurzen Zeit den Geist aufgab. Also ab zum Hersteller, auf Garantie eine neue Kamera bekommen. Und weiter ging es - und circa 1500 Auslösungen später war auch dieses Exemplar wieder kaputt (die Elektronik wollte nicht mehr glaube ich). Ärgerlicherweise passierte das kurz vor unserem Urlaub in Nürnberg - so gibt es aus diesem Urlaub kaum Bilder :-( Gut, die 3. Kamera kam kurz nach dem Urlaub und ich war wieder fleißig dabei, alles abzulichten... Da waren meine Motive hauptsächlich irgendwelche Blüten. Ein paar Bilder dazu finden sich in der Galerie
So ging es eine ganze Zeit, ich machte meine paar Bildchen und die Jugendweihe rückte immer näher.
Meine 1. eigene Kamera :-) Im Mai 2005 hatte ich dann meine Jugendweihe und bekam halt Geld geschenkt (da keiner wusste, was ich gebrauchen könnte), gut, das war relativ schnell auch wieder weg... Ich hab mir nämlich eine Sony Cybershot H1 bestellen lassen, so dass ich dann meine 1. eigene Kamera hatte :-)
Klar, es ging sofort los, alles auszuprobieren, was die Kamera so bringt. Innerhalb von einem Jahr hatte sich schon relativ viel getan in der Technik, so dass es einen gewissen Wow-Effekt hatte. So hatte ich meine Kamera und wieder eine Menge Spaß, es entstanden wirklich sehr viele Bilder. Das heißt, so 3-4 Tausend Bilder... Davon ist aber nur ein kleiner Teil wirklich vorzeigbar beziehungsweise für andere interessant. Die besten Bilder sind aber wieder in der Galerie zu finden ;-)
Erste, naja, eigentliche 2. Erfahrung mit einer Spiegelreflex Mit der Sony war ich eigentlich relativ zufrieden, aber irgendwann meinte mein Vater mal “Hey, in der Kamera hier ist noch Film drin, willst du den schnell verschießen?” und drückt mir seine 2. Spiegelreflex, eine Revue SC5, in die Hand... So ging es ab auf den Balkon und es wurden mal ein paar Blüten abgelichtet. Die Qualität war noch nicht so berauschend, da es nur ein 1. Versuch war - aber schnell wurden bei fotopoint ein paar Rollen 200er Fuji gekauft und rumprobiert. So kam ich auf den Tick, nur mit der Spiegelreflex rumzurennen... Zur der Zeit noch mit dem kleinen 35-70mm Objektiv. Irgendwann wurde dann bei ebay ein 28-200mm Objektiv erstanden, zwar kein optisches Wunder - aber es reichte :-)
So habe ich eine ansehnliche Menge Schmetterlingsmakros gemacht im Sommer und dann stand es fest:
Ich kaufe mir eine Spiegelreflex! Warum? Tja, die Ansprüche steigen eben... Und ein Bekannter hatte mir mal eine Canon EOS 3000 (eine einfache Spiegelreflex, aber schon mit Autofokus etc) geliehen. Die musste ich aber nach ein paar Filmen auch zurückgeben - klar, war ja nur geliehen.
So wurde der örtliche Fotohändler ausgefragt, im Internet gestöbert und in einigen Foren gelesen... Naja, es war alles irgendwie nix für mich oder eine Preisklasse zu hoch.
Dann stand eines Tages beim Fotohändler eine gebrauchte Canon EOS 500 mit 2 Objektiven zum Verkauf. Also wurde noch mal gestöbert und da lernte ich in einem Forum jemand kennen, der noch eine Nikon F80 zu verkaufen hatte. Der Preis war echt super, da er meinte “Ach, mir verstaubt das Ding doch nur”. Also blieb die Canon beim Händler und die F80 wurde gekauft. Die Kamera mit Batteriegriff, 2 Objektiven und einem Telekonverter kam auch recht bald mit der Post (das müsste Ende 2005 gewesen sein). Dann wurde noch einmal kurz das Handbuch gelesen (im Vorfeld habe ich mir das bestimmt 3 oder 4 mal komplett durchgelesen, da es das komplette Handbuch als pdf beim Nikon Service zum Download gibt) und dann ging es los - wow, was für eine Kamera dachte ich :-) Das Teil macht echt was her, und ich habe mit “Ihr” bestimmt 1200 Bilder geschossen. In ungefähr ´nem halben Jahr! Von den Bildern sind leider keine in der Galerie, da ich sie nicht wirklich gut digitalisieren kann - aber was nicht ist kann ja noch werden...
So eine Spiegelreflex macht schon echt süchtig... So lag die Sony dann hauptsächlich als Reserve in der Fototasche. Doch da trat meine Mutter auf den Plan und wollte unbedingt mal ein paar Fotos machen. Tat sie auch - erst mit begrenztem Erfolg, doch mit der Zeit wurden die Ergebnisse immer besser. “ Übung macht den Meister... ”
Ich machte munter Fotos, freute mich immer schön auf die Ergebnisse, holte Filme ab, fluchte, weil einige Aufnahmen sehr bescheiden wurden und so weiter...
So ging es bis Juni 2006. Da begann
Die Ära D70 Der nette Herr, der mir schon die F80 verkauft hatte, hatte sich mittlerweile eine bessere Kamera geleistet... So hatte er eine D70, die er quasi nicht mehr brauchte.
Also wurde gespart und noch weiter gespart, bis ich endlich das Geld zusammen hatte um die D70 zu kaufen. Nun war ich stolzer Besitzer einer DSLR, einer digitalen Spiegelreflexkamera.
So wurde erstmal alles unsicher gemacht, es entstanden relativ viele Bilder - aber von meinen ersten Bildern mit der D70 existieren keine mehr, da sie es nicht wert waren, auf der Festplatte zu bleiben.
Da ich ja nun digital unterwegs war, wurde auch viel mehr gewagt, als mit der F80, also auch einmal das 70-300mm bei vollen 300mm mit Telekonverter aus der Hand. Ok, das Ergebnis war “ unter aller Sau ” (unscharf durch den Konverter, verwackelt und verrauscht, da ich mit dem ISO-Wert hochgehen musste...), aber man kann das ja mal probieren, dank der Digitaltechnik konnte ich ja die Bilder einfach löschen und gut. :-)
Wie gesagt, es wurde echt viel ausprobiert... Im Internet fanden sich dann Infrarotbilder, die ich echt Interessant fand :-) Also ein wenig gelesen und bemerkt, dass die D70 sich relativ gut eignet für diese Aufnahmen... So wurde kurzerhand ein passender Filter (für Kenner der Materie: ein Hoya R72) bestellt und ab los ging die rumprobiererei. Nunja, ganz ohne ist´s nicht, IR-Aufnahmen zu machen. Die Ergebnisse sind es aber wert, dass man für 3-4 gelungene Aufnahmen 1 Stunde und mehr braucht.
Aber mit den 2 Objektiven die ich hatte, waren noch keine vernünftigen Makros zu machen... Also wurde mal wieder im Internet gestöbert und gespart Und dann wurde es bestellt, das
Sigma 105mm f/2,8 EX DG Macro (Oh Gott, was für eine Bezeichnung...) von einem anderen Fotograf gekauft :-)
“Ja tolle Wurscht und wat is dat nu?” Das ist ein Makroobjektiv, mit 105mm Brennweite - und damit wäre es auch für Porträts geeignet. Bisher wurde es aber nur für den eigentlichen Zweck eingesetzt - Makros schießen. Dabei kamen schon einige nette Sachen raus. Doch dann kamen uns die Hornissen besuchen :-) Ein paar Worte vorab: Hornissen sind recht friedlich! Solange man die Hornissen nicht ärgert, kann man ganz dicht ran... Außer man kommt zu dicht ans Nest, denn dann wollen sie ihr Nest verteidigen...
Wir füttern die Hornissen hier mit Zuckerwasser an, da sie sonst die Fliederbüsche anknabbern um den Pflanzensaft zu schlürfen (die Fressen die Rinde ab, um den Saft auszuschlürfen) - so füttern wir sie halt und die lassen den Flieder in Ruhe.
Gut, was macht man denn nu? Nur doof zugucken? Och nöööö, also Kamera geholt und ein paar Makros gemacht. Die ersten Aufnahmen waren eher bescheiden, also Aufsteckblitz geholt und ein wenig rumprobiert. Und dann entstand eine schöne Serie, wie grade eine Wespe “verfrühstückt” wird. Einige der Bilder sind in der Galerie zu finden. Es entstanden noch eine ganze Ecke mehr Bilder von den Hornissen, da mich diese Tierchen einfach faszinieren.
Also ich würde das 105er Sigma fast uneingeschränkt weiterempfehlen. Da ich das Objektiv gebraucht gekauft habe, geht das Preis-Leistungs-Verhältnis voll in Ordnung.
Kurz vor Weihnachten 2006 hatte ich mal wieder genug gespart, um ein wenig “aufzurüsten”, es wurde ein Nikkor AF-S 18-70mm f/3,5-4,5 G IF-ED DX gekaut. Wieder einmal gebraucht zu einem recht guten Preis. Eigentlich ist das 18-70 als billige “Kitscherbe” verschrien, wofür die Leistungen aber recht gut sind. Das Objektiv bildet schön scharf ab, hat den (genialen) AF-S an Bord, fokussiert so schnell und vor allem lautlos... Ein schönes Paket eben! :-) Leider hat das Objektiv auch Schwächen - zum Beispiel die Vignettierungen bei offener Blende und die doch recht heftigen Verzeichnungen bei 18mm, aber darüber kann man hinwegsehen. Kurzum: Das 18-70 ist mein “Immerdrauf” und hat mich soweit begeistert.
Anfang Februar 2007 - in der Kasse ist mal nicht Ebbe... Dies sollte sich wieder ändern. Objekt der Begierde: Giottos MT9170 Da ich dieses Stativ schon länger in Sicht hatte und in einem Forum grad eines zum Verkauf stand - ja warum denn nicht? Ein Ersatz für mein klappriges Hama-Stativ war auch nötig... Also zugeschlagen, beinahe neu das Stativ, zwar ohne Stativkopf, welcher noch kommen sollte. Was kann das 9170 also? Vor allem ist es mit fast 3kg verdammt schwer! Kommt der Standfestigkeit aber zugute und das Ding ist auch so ordentlich stabil. Außerdem kommt man bei der Arbeitshöhe bis knapp über den Boden, was bei Makroaufnahmen sehr nützlich sein kann. Schon ein schönes Stativ, als Stativkopf ist der MH652 von Giottos eingeplant.
Einige Zeit ist mal wieder sehr viel nichts passiert, wir haben Juni 2007. Stativkopf... Ja, da war doch was! Also mal wieder Foren durchwühlt und festgestellt, dass die neuen Magnesit von Cullmann gut sein sollen. Ok, die sind so neu, dass es quasi aussichtslos ist, einen solchen Kopf gebraucht abzugreifen - also neu bestellt und knapp 1 Woche später den 40180 bekommen. Ein relativ kleiner, aber doch solider Kugelkopf der es für meine Bedürfnisse tun sollte. Er hat mich bisher nicht enttäuscht. Einiger Kleinkram kam auch noch hinzu, so dass die Fototasche einfach zu klein und zu schwer geworden ist - also wieder nächtelanges Forenstöbern um Festzustellen dass der Tamrac 5575 für meine Ansprüche ziemlich genau richtig sein sollte - in der Bucht gefischt und einen quasi nagelneuen Rucksack günstig ergattert. Top! Im Rucksack sieht es nun immernoch so vollgekramt aus wie in der Tasche vorher, aber mit dem Unterschied dass jetzt mehr reinpasst und alles mit solchen Trennwänden vor dem Zusammenkrachen geschützt ist. (In der Fototasche hatte ich meist Schaumstoff um 1 Objektiv gewickelt, ein anderes im Köcher und die Kamera so danebengelegt.)
Wieder einige €uro ärmer bin ich wieder mal glücklich... Moment, ein Wunsch ist da noch - ein 100-300mm f/4,0 von Sigma, aber DAS ist doch deutlich teurer und momentan einfach nicht drin.
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